Alles ist veränderbar und soll es auch bleiben!
Veränderung beginnt mit einer Idee und der Entscheidung zu handeln!
Ein Hostel mit Café und Kneipe als selbstverwaltetes Arbeitsprojekt, mit dem wir praktische Wege erkunden wollen, die den Irrglauben, der Kapitalismus sei unumstößlich, widerlegen – 300 Jahre sind mehr als genug!

Ohne die neoliberale Logik von Profitmaximierung und stetigem Wachstum, können Angebote für Nutzer*innen günstig gestaltet sein, ohne dabei an Attraktivität und Schönheit zu sparen. Gleichwohl wollen wir von dieser Arbeit leben können. Mit einem angemessenen Lohn, für alle Tätigkeiten gleich. Sämtliche Überschüsse werden an andere Kollektive, Projekte oder Initiativen mit ähnlichem politischen Anspruch weitergegeben oder führen zur Senkung der Preise. Die im Kollektiv arbeitenden Menschen entscheiden auf allen Ebenen und zu allen
Belangen gemeinsam und gleichberechtigt im Konsens – ohne Chef*in!

Der verbreitete Grundsatz ‚Kunde ist König‘ gilt für uns nicht. Ein wertschätzendes und sich selbst reflektierendes Verhalten egal zwischen wem, halten wir für unentbehrlich – auch mehrere Jahrtausende Patriarchat sind mehr als genug!
Es soll ein kreativer und lebendiger Ort für lebensbereichernde Begegnungen auf der jeweiligen Reise – woher, wohin und weshalb auch immer – entstehen. Räume und Angebote werden im Sinne eines ‚politisierten Ästhetizismus‘ gestaltet. Wenn Mensch das Leben mit all seinen Facetten, äußerlich sowie innerlich, unter dem Aspekt von Schönheit begreifen und erleben kann, fern von kapitalistischem Pragmatismus, kann ein Sinn für ein buntes vielfältiges solidarisches Miteinander entwickelt werden.
Ein Ort der verzaubert und so manche Irrationalität möglich macht.
Die Reise mit Leben füllen – das Leben als Reise nehmen.
Das Kollektiv schickSAAL*